Am Rande des
Elbe-Urstromtales, in den Anhöhen Heidelberg, Tappenshöhe und
Hitzkerberg sammelt sich Wasser. Am Fuße dieser Anhöhe tritt das
Wasser in mehreren Quellen zu Tage und fließt durch reizvolle und
intakte Auengehölze und durch die Vierhöfener Bruchwiesen.An diesen
Bruchwiesen siedelten vor ca. 1000 Jahren die ersten Vierhöfener.
Jede Generation hat
Kindheitserinnerungen an diesen Bach. Es wurden Dämme gebaut,
Stichlinge gefangen und kleine Boote schwimmen gelassen.
Bis vor einigen
Jahren führte der Bach in den Frühjahrsmonaten bis hin zur Luhe
Wasser, es konnten Aale und andere Fische aufsteigen.
Im oberen Bereich
der Bruchwiesen sind noch der Eisvogel, der Salamander und andere vom
Aussterben bedrohte Tiere zu finden.
Zeitgleich mit der
Versiegung der Quelle wurde im Kieswerk aus tieferen Schichten Kies
gefördert, dabei wurden wasserführende Schichten berührt, so dass
das Quellwasser abgeleitet wurde und die Bachquellen austrockneten.
Eine weitere
Vertiefung (vom Kieswerk beantragt auf 20 m Tiefe!) würde unseren
Bachlauf endgültig sterben lassen.
Mit
dem Bach stirbt auch die Tierwelt.